Präambel

Unsere Vision ist die Schaffung von Chancengleichheit für ein gesundes Aufwachsen von Kindern, unabhängig vom sozio-ökonomischen Status. Nach unserem Verständnis muss es ein Kernanliegen des Gesundheitswesens sein, mit weiteren Akteuren der Frühen Hilfen Kinder, Eltern und werdende Eltern zu unterstützen und ihre Kompetenzen zu stärken. Der Vision folgend möchte die BAG Gesundheit & Frühe Hilfen mit ihren Aktivitäten dieses Anliegen fördern.

§ 1 Name und Sitz der BAG Gesundheit & Frühe Hilfen

Der Name lautet: Bundesarbeitsgemeinschaft Gesundheit & Frühe Hilfen (BAG Gesundheit & Frühe Hilfen). Die BAG Gesundheit & Frühe Hilfen verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Die BAG ist eine Interessensgemeinschaft ohne den Status einer juristischen Person. Die BAG Gesundheit & Frühe Hilfen hat ihren Sitz in Hamburg, vorbehaltlich einer Klärung der Kostenverteilung.

§ 2 Ziele

  1. Auf Systemebene streben wir eine verbindliche Zusammenarbeit kommunaler Netzwerke Früher Hilfen unter Berücksichtigung der jeweiligen Professionskulturen und rechtlichen Rahmenbedingungen an.

  2. Wir streben an, dass aus dem Gesundheitssystem heraus zu unterschiedlichen Zeitpunkten neben den gesundheitlichen Störungen und Bedarfen auch systematisch, verlässlich und umfassend Familien mit einem Unterstützungsbedarf wahrgenommen, angesprochen und (an) entsprechende Angebote aus den bestehenden psychosozialen und sozialmedizinischen Sicherungssystemen vermittelt werden.

  3. Wir fördern die koordinierte Zusammenarbeit zwischen dem Gesundheitswesen und den Frühen Hilfen sowie weiteren Unterstützungsangeboten.

  4. Wir streben eine verbindliche Kommunikation auf Fallebene zwischen allen Beteiligten unter Berücksichtigung des Datenschutzes und der informationellen Selbstbestimmung der Familien an.

  5. Wir verpflichten uns zur Entwicklung von qualitätsgesicherten und wissenschaftlich evaluierten Prozessen. Dabei berücksichtigen wir die verschiedenen Ebenen der Struktur-, Prozess-, Ergebnis-, Indikations-, Planungs- und Empathiequalität.

  6. Die flächendeckende Implementierung und nachhaltige Absicherung dieser Prozesse ist uns ein wichtiges Anliegen.


Vollständige Satzung

Terminvorschau
Bitte merken Sie sich den Termin der nächsten Jahrestagung am 25.11.2016 in Berlin vor.

Flyer


Rückschau Arbeitssitzung vom 21.04.2016:

Protokoll


Impulsvorträge:

Neuregelungen durch das Präventionsgesetz von Prof. Dr. Raimund Geene:

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„Frühe Hilfe – Vernetzung von Gesundheitssystem und Kinder- und Jugendhilfe“ von Mechthild Paul:

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Satzungsprüfung von Dr. med. Karl-Josef Eßer:

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Daten aus der Begleitforschung zur Bundesinitiative Frühe Hilfen von Mechthild Paul:

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Die Prävalenz- und Versorgungsforschung des NZFH: KiD 0 - 3, Vortrag von Ilona Renner:

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"Die Welt hört nicht da auf, wo ich kein Rezept mehr ausstellen kann. Ich bin froh um den Blick über den Tellerrand."
Ein Kinderarzt

"Wir sprechen nicht alle die gleiche Sprache, wir erfinden aber gemeinsam eine neue."
Eine Netzwerk-Koordinatorin

"Eine Geburt bewegt die Menschen sehr, die haben Lust zu erzählen, und genau da kommt man oft gut ins Gespräch."
Eine Babylotsin


Rückschau Gründungssyposium vom 27.04.2015

Tagungsbericht


Tagungsbüro:
Tel.: 040 / 673 77-730
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